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Plex – Zugriff auf deine Medien, immer und überall

Im Zusammenhang mit Kodi und Streaming fällt oft der Begriff „Plex“.
Was hat es mit Plex auf sich und wie funktioniert die ganze Sache eigentlich?

Bei Plex handelt es sich um ein Anwendung, mit der im ganzen Haus und bei Bedarf auch von außerhalb auf die eigenen Filme und Serien sowie auf Musik und Fotos zugegriffen werden kann.

Schnell erklärt, muss man hierzu nur wenig machen:

1Installieren Sie dafür den kostenlosen Plex Media Server auf Ihrem Computer und fügen Sie alle gewünschten Inhalte wie etwa Filme und Musik hinzu.
2Installieren Sie die diversen Plex-Client-Apps nun auf anderen Computern, Smartphones, Smart TVs, Chromecasts, Fire TVs und Konsolen wie der Xbox und der PlayStation. Von hier aus haben Sie von nun an Zugriff auf alle zuvor am Plex-Server ausgewählten Daten.
3Mit Plex machen Sie nicht nur Ihre eigenen Medien an anderen Orten verfügbar, sondern können Ihre Fotos, Bilder, Serien und Filme auch mit Freunden teilen.
4Zusätzlich lassen sich zahlreiche Erweiterungen in Plex installieren. So können Sie auf Online-Mediatheken, sowie andere Dienste zugreifen.

Mit Plex kann ich sehen was ich will, wann ich es will.

Wieso Plex?

Alles was man tun muß, um Plex genießen zu können, ist ihm zu sagen, wo die Medien liegen und sicher zu stellen, daß die Filme oder Episoden von TV Serien korrekt benannt sind. Plex versteht dabei eine Vielzahl von Varianten; so könnte man alle Episoden aller Serien, sofern sie korrekt benannt sind, in einen Ordner packen und Plex würde es erkennen. Oder alle Episoden einer Serie in einen Ordner. Ich empfehle aber, etwas mehr Ordnung walten zu lassen: Episode 5 der zweiten Staffel von „Desperate Housewives“ sollte für Plex also z.B. „Desperate Housewives S02E05“ heissen und sich im Unterordner Season 2 des Ordners „Desperate Housewives“ befinden:

~/Serienordner/Desperate Housewives/Season 2/Desperate Housewives S02E05.mkv

Das ist der ganze Aufwand der betrieben werden „sollte“, um ein unglaublich tolles Fernseherlebnis zu haben. Wieso unglaublich toll? Weil Plex schlau genug ist, bei IMDB und anderen TV Datenbanken nachzugucken, was sich da in den Ordnern befindet. Der immer aktivierte Medienserver der mit Plex gemeinsam installiert wird, überwacht die spezifizierten Ordner ganz automatisch und fügt standardgemäß, sobald eine neue Datei eintrifft, diese zur Bibliothek hinzu und sucht nach Umschlagbild, Titelmelodie, Folgenbeschreibung, Bewertungen, welche dann natürlich schön übersichtlich dargestellt werden.

Meine Plex Media Server Konfiguration

Als Basis benutze ich einen Mac Mini von Apple, gepaart mit 2x USB 3.0 – 4-Port Hubs und 2,5″ Festplatten der Firma WD.

Die Plex Server Software auf dem Computer übernimmt die Katalogisierung der Songs, Videos und Fotos der Festplatten und lädt dazu Infos aus dem Netz herunter, zum Beispiel Inhaltsbeschreibungen, Bilder und die Titelmusik von Serien, die dann beim Browsen durch die Serienfolgen, im Hintergrund läuft. Anders als XBMC, aus dem Plex 2008 hervorging, läuft Plex Server ab Werk ‚headless‘, also auch auf Linux-Systemen ohne grafische Benutzeroberfläche und auf zahlreichen NAS wie denen von QNAP und Synology.

Die Wege, auf denen Sie die vom Server katalogisierten Dateien abspielen können, sind vielfältig. Plex selbst stellt Clients für Windows und Mac OS bereit. Diese bringen eine couchfreundliche Bedienoberfläche mit und lassen sich, wie in meinem Fall, mit einer Apple Remote auch fernbedienen. Alternativ kann man auch den Plex Server in Verbindung mit Kodi nutzen, mit dem PleXBMC-Plugin kann auch Kobi auf die Plex Inhalte zugreifen. Auch für so ziemlich jedes Mobilgerät existieren Plex-Apps, über die Ihnen die Mediathek dann auch auf diesen Geräten zur Verfügung steht.

Zahlreiche Fernseher von Samsung und LG, GoogleTV, Amazon FireTV und Roku Streaming Clients greifen via DLNA oder Apps auf die bereitgestellten Daten zu. Über die Web-Oberfläche von Plex können Sie alle Inhalte direkt im Browser ansehen.

Eine mittelprächtig Verbindung vorausgesetzt, klappt das Streaming von Musik und Videos auf Mobilgeräte problemlos, da Plex automatisch das Transcoding übernimmt. Nebenbei lässt sich diese Funktion auch nutzen, um die Inhalte der eigenen Plex-Sammlung mit anderen Plex-Nutzern zu teilen, wobei Sie die Beschränkungen des Urheberrechtes im Auge behalten sollten. Videos setzen einen Upstream von wenigstens 320 kbps voraus. Das reicht für eine Auflösung von 240p und sieht zumindest auf dem Smartphone passabel aus. Damit iPhone, iPad und Android-Geräte den heimischen Plex-Server finden, ist ein kostenloses myplex-Benutzerkonto erforderlich. Außerdem muss der DSL-Router konfiguriert werden, was Plex auf aktuellen UPnP-fähigen Routern automatisch erledigt.


Wer von Plex bereitgestellte Inhalte lieber dauerhaft auf seinem Smartphone oder Tabletspeichern möchte, muss dafür in die Tasche greifen. Diese „PlexSync“ genannte Funktion steht nämlich nur Käufern des PlexPass zur Verfügung. Er kostet wahlweise monatlich 4 US-Dollar oder jährlich 30 US-Dollar. Als Sonderangebot gibt es derzeit noch den„Lifetime“-PlexPass, der für einmalig 75 US-Dollar unbegrenzt gültig ist.

Noch recht neu ist Plex‘ Mehrbenutzer-Modus, den ebenfalls nur PlexPass-Besitzer nutzen können. Er basiert darauf, dass Sie für jeden Mitbewohner einen eigenen myPlex-Account anlegen. Dann können Sie diesem den Zugriff auf den Plex-Server und die dort gespeicherten Inhalte freigeben. Dabei sind auch Einschränkungen möglich, so dass zum Beispiel der Nachwuchs nicht an Filme für die älteren Semester gelangt. Plex verwaltet für jeden Nutzer, welche Videos er bereits gesehen hat, wo er die Wiedergabe unterbrochen hat etc. Allerdings kann derzeit nur der Hauptbenutzer PlexSync nutzen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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